P-Konto zu teuer
Montag, 9. August 2010, 13:46 Uhr
Abgelegt unter: Allgemein

Nach Ansicht von Caren Lay, der verbraucherpolitischen Sprecherin der LINKEN, seien bei vielen deutschen Banken und Sparkassen die Gebühren für das neue Pfändungsschutzkonto teilweise in erheblichem Maße zu hoch angesetzt. Aufgrund derartig hoher Kontoführungsgebühren würde ihrer Meinung nach verhindert, dass sich Verbraucher mit geringem Verdienst ein derartiges Konto leisten können. Somit würde es genau denjenigen vorenthalten, die es am dringendsten benötigen würden, so Lay in einer kürzlichen veröffentlichten Pressemitteilung der Partei.

Das P-Konto

Am 01.Juli 2010 wurde das neue Pfändungsschutzkonto bei viele deutschen Banken und Sparkassen eingeführt. Das so genannte P-Konto bietet gegenüber einem herkömmlichen Girokonto den Vorteil, dass die Inhaber hier über einen monatlichen Betrag von bis 985,15 Euro frei verfügen können, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Das Guthaben kann bis zur Höhe des genannten Betrages nicht gepfändet werden. Bei vielen Sparkassen und Banken wird für das P-Konto eine Gebühr fällig. Diese Gebühr liegt zwischen 12 und 20 Euro im Monat. Bei nicht wenigen Kreditinstituten kommen zusätzliche Gebühren für grundlegende Transaktionen wie Überweisungen oder für eine Geldkarte hinzu. Geringverdiener können sich derartige Gebühren nur selten leisten.

Kostenloses P-Konto möglich

Wer sich ein P-Konto zulegen möchte, sollte aufmerksam die Konditionen der verschiedenen Kreditinstitute vergleichen. Denn bei weitem nicht jede Bank erhebt Gebühren für das Konto mit Pfändungsschutz. Es ist zum Beispiel bei der Commerzbank kostenlos.


Keine Kommentare bisher
Hinterlasse deinen Kommentar!



Einen Kommentar hinterlassen