Fälle von Skimming nehmen zu
Mittwoch, 26. Mai 2010, 15:03 Uhr
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Laut Angaben das Bundeskriminalamtes gibt es in Deutschland immer mehr Fälle von Skimming. Dabei handelt es sich um Straftaten, bei denen die Täter gezielt Geldautomaten manipulieren, um an die Kartendaten der Bankkunden zu gelangen. Mit den gewonnenen Informationen ist es ihnen möglich, die Konten ihrer Opfer zu leeren. Allein durch Skimming entstanden 2009 Schäden in Höhe von 40 Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr konnte das BKA insgesamt 964 Geldautomaten zählen, an denen Kriminelle Mini-Kameras und ähnliches illegal installiert hatten, um gezielt Kontodaten ausspionieren zu können. Im Vergleich zu 2008 ist das ein Anstieg von rund 20 Prozent.

Eine derartige Manipulation der Geldautomaten kann von normalen Bankkunden mit bloßem Auge nicht festgestellt werden. Die Täter gehen bei der Arbeit sehr professionell vor.

Im kommenden Jahr wird auf den EC-Karten in Deutschland flächendeckend der Magnetstreifen durch einen Chip ersetzt. Dies erhöht die Sicherheit der Kontodaten, da Chips von den Tätern nicht so leicht zu entschlüsseln sind, wie Magnetstreifen.

Die meisten Fälle von Skimming traten 2009 in Nordrhein-Westfalen auf. Hier wurden im vergangenen Jahr insgesamt 661 manipulierte Geldautomaten gezählt. Mit 363 Fällen von Manipulation landete die Hauptstadt Berlin auf dem zweiten Platz der Statistik.

 


1 Kommentar bisher
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Gibt es denn irgendwelche Tricks womit man das erkennen kann?? Das die Banken hier noch immer nicht diese ganze Sicherheit bieten können. Da geht man schon zur Bank, weil es einem sicherer vorkommt, als das Onlinebanking und dann klappt es doch nciht. Vermutlich haben die ganzen Senioren im Grunde recht, wenn sie noch zu Schalter gehen.

Kommentar von Karin am 14.03.2011 um 08:46



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